NOTRUF 112

Foto: Moni Kircher

Neue Feuerwehrschutzkleidung „Fire Flex“

24. Februar 2023

Volle Einsatzfähigkeit mit höchstem Standard an Tragekomfort: Mit der Anschaffung der „Fire-Flex“-Einsatzkleidung für über 160.000€ sind die Schutzanzüge der Atemschutzgeräteträgerinnen und –träger in der Feuerwehr der gesamten Gemeinde Wilnsdorf auf dem neuesten Stand. Die sandfarbenen Schulterpartien sind nicht der einzige schicke Unterschied, auch die detailreichen Funktionen heben sich von der bisherigen Kleidung ab.

Das Wichtigste: Der Schutz

Die wichtigste Neuerung ist aber die innere Schutzmembran, die Feuerwehrfrauen und -männer vor Flammen und Hitze schützt und für die Zirkulation der Feuchtigkeit unter der Kleidung zuständig ist.
„Die Funktion der Membran in den alten Kleidungsstücken konnte nicht mehr gewährleistet werden, was das Risiko von Verbrennungen bei jedem Einsatz ein Stück weit erhöht hat. Jetzt gibt es eine Inspektionsöffnung, hinter der wir den Zustand der Membran regelmäßig überprüfen können. So können wir die Sicherheit unserer Atemschutztragenden immer auf einem hohen Level halten“, erklärt Gemeindebrandinspektor Christian Rogalski.

Modern und Bequem

Einen hohen Standard weist die Kleidung auch bei Stil und Funktionalität auf:
Ergonomisch und bequem, modern und praktisch. Mit den Universalgrößen von damals, weite Hosen und Mäntel im „Baggy-Stil“, haben die neuen Schutzkleidungen nichts mehr zu tun, weiß Jonathan Maag, Brandoberinspektor in Wilden: „Die Jackenärmel und Hosenbeine sind ‚vorgeformt‘, sodass sie sich an die natürliche Körperhaltung anpassen. Die Jacke ist kürzer und gleichzeitig so geschnitten, dass sie nicht verrutschen kann, wenn die Arme über den Kopf gehoben werden. Außerdem ist sie leichter, hat mehr funktionale Details für beispielsweise Funkgeräte und Taschenlampen, sowie Taschen, die sich auch mit dicken Handschuhen leicht öffnen lassen“.

Hygienisch und langlebig

Mit ein paar Reserveanzügen hat die Gemeinde Wilnsdorf ihren Feuerwehreinheiten einen weiteren hygienischen Vorteil verschafft. Somit müssen bereits getragene Sachen nicht auf eine Wäsche verzichten, wenn der nächste Einsatz schon den Melder schellen lässt.
Eine vernünftige Idee, findet auch Wilnsdorfs Bürgermeister Hannes Gieseler: „Wenn ich nachts um drei rausgeklingelt werde, wäre es für mich das Mindeste, eine gute Ausrüstung zu haben und in saubere Kleidung zu steigen. Das positive Feedback spricht für sich und ich bin mir sicher, dass die Kleidung noch lange Jahre einen guten Dienst leisten wird“.

Text und Foto: Gemeinde Wilnsdorf

v.l.n.r. Bürgermeister Hannes Gieseler, Gemeindejugendfeuerwehrwartin Martina Zimmermann, Brandoberinspektor Wilden Jonathan Maag, Gemeindebrandinspektor Christian Rogalski

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